Arbeitsgemeinschaft VAA im Industriepark Höchst
AG VAA im IPH

September 2003

Newsletter 15. September 2003
Nur Unternehmen mit Betriebsräten steigern bei Einführung moderner Arbeitsformen 
ihre Produktivität
ZEW Studie
http://www.zew.de/de/presse/presse.php?action=article_show&LFDNR=99
Newsletter 18. September 2003
Dauerbrenner Vergütung von Mehrarbeit

Hierzu gibt es ein neues Urteil des LAG Köln, was durchaus bemerkenswert
ist:
Kopie aus AIB anbei.
aus
http://www.steuernetz.de/homepages/personal/praxistipps/archiv/pt147.html
Zur Pauschalabgeltung von Mehrarbeit 
... Vergütung unangemessen beeinträchtigt ist. 
(LAG Köln, Urteil vom 20.12.2001- 6 Sa 965/01). 
Übersicht: Home | Über personalleiternetz ... 
www.steuernetz.de/homepages/personal/praxistipps/archiv/pt147.html -

Zur Pauschalabgeltung von Mehrarbeit 
Verhältnis von Arbeit und Vergütung muss angemessen sein 
Soll Mehrarbeit mit der Zahlung einer Pauschale abgegolten werden, muss
das Verhältnis von Arbeit und Vergütung angemessen sein.
In dem vom LAG Köln zu entscheidenden Fall war mit einem Filialleiter
die pauschale Abgeltung von anfallender Mehrarbeit durch Mehrarbeit an,
dass er umgerechnet unter das Tarifstundenniveau kam.

Das LAG verurteilte den Arbeitgeber dazu, die über 48 Wochenstunden
hinausgehende Mehrarbeit zu vergüten. Grund: Die Vereinbarung der
Pauschale ist unwirksam, weil das Äquivalenzverhältnis von Arbeit und
Vergütung unangemessen beeinträchtigt ist.             
(LAG Köln, Urteil vom 20.12.2001 - 6 Sa 965/01)

Suche in Google
http://www.google.de/search?q=%226+Sa+965%2F01%22&ie=ISO-8859-1&hl=de&meta=
http://www.lag-koeln.nrw.de/presse/archiv/pdf_datei/6_sa_965-01.pdf
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Das qualifizierte Arbeitszeugnis - Ein Überblick
Ausführlich in Ausgabe 9 / 2003, von Seite 536 bis Seite 542
Autoren: Prof. Dr. Oliver Haag; Sonja Amann
Volltextbeitrag (PDF-Datei 203,30 kByte) weiter
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Ein Glück, dass man endlich einen Schuldigen hat !!
siehe
http://onwirtschaft.t-online.de/c/09/45/72/945726.html
Studie
Deutschland sucht den Sündenbock
Die Mehrheit der Deutschen ist sich einig, wer in Deutschland die
Hauptschuld am Reformstau trägt. Nach einer gemeinsamen Umfrage des
Wirtschaftsmagazins "Impulse" und der Initiative Neue Soziale
Marktwirtschaft (INSM) sieht gut jeder zweite Bundesbürger (55,4
Prozent) in den Gewerkschaften mit weitem Abstand die größten
Reformblockierer. 

Haushalt - Länder haben mehr Schulden als für 2003 geplant

"Bürger beginnen Klientelpolitik zu durchschauen"
Wie das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) bei den 3474
repräsentativ ausgewählten Deutschen für den "Reformkompass 2003" - die bislang
umfassendste Studie über die Reformbereitschaft der Deutschen - weiter
ermittelte, zählen die Berufsverbände (41,6 Prozent) und die
Großunternehmen (34 Prozent) ebenfalls zu den drei großen
Reformverhinderern. Für den Kuratoriumsvorsitzenden der Initiative Neue
Soziale Marktwirtschaft, Hans Tietmeyer, zeigt das Ergebnis, dass "die
Bürger beginnen, die Klientelpolitik einzelner Institutionen zu durchschauen". 

Die meisten Befragten wollen Sozialhilfe beschränkt sehen

Ein weiteres Ergebnis der Studie: 63 Prozent der Befragten meinen, dass
die Sozialhilfe auf wirklich Bedürftige beschränkt werden muss und 61
Prozent sprechen sich für eine flexiblere Arbeitszeitregelung aus. Das
wichtigste Element der Zukunftssicherung ist für fast zwei Drittel (65 Prozent)
allerdings die steuerliche Entlastung der Arbeitnehmer.

Klare Mehrheit für auftragsabhängige Arbeitszeiten zur Jobsicherung 
Um den eigenen Arbeitsplatz zu sichern, sind fast drei Viertel der
Deutschen (72,2 Prozent) bereit, entsprechend der Auftragslage ihres Betriebs
deutlich weniger oder deutlich mehr zu arbeiten. Knapp 71 Prozent wären dem
"Reformkompass 2003" zufolge sogar bereit, Mehrarbeit ohne Lohnausgleich
zu akzeptieren. Deutlich mehr als die Hälfte (58,1 Prozent) würde auch
auf Boni wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld oder Schichtzulagen verzichten,
wenn dadurch der Arbeitsplatz gesichert ist.

Für viele ist die Bundesregierung ein Reformmotor

Die Rot-Grüne Bundesregierung unter der Führung von Bundeskanzler
Gerhard Schröder ist für fast 45 Prozent der Deutschen der größte
Reformmotor. Auf Platz zwei der großen Reformantreiber setzen die Bürger
mit 34,2 Prozent der Stimmen die ansonsten viel kritisierten
Expertengremien wie etwa die Hartz- oder Rürup-Kommission. Die SPD kann 
mit 32,3 Prozent von dieser positiven Einschätzung profitieren und kommt 
auf den dritten Rang.

Mehr Wettbewerb und weniger Kündigungsschutz erwünscht
Für fast jeden zweiten Bundesbürger sind mehr Wettbewerb bei der
Vermittlung von Arbeitslosen und Arbeitsplätzen sowie ein geringerer
Kündigungsschutz bei festgelegter Abfindung die wichtigsten Reformen zur
Belebung des Arbeitsmarktes. Gut 45 Prozent sprechen sich gegen
Flächentarifverträge aus, da sie Löhne in betrieblichen Bündnissen vor
Ort aushandeln lassen wollen. Für 'impulse'-Chefredakteur Thomas Voigt
machen die Bürger damit deutlich, in welch großem Maße sie bereit sind,
Eigenverantwortung zu übernehmen und auch finanzielle Einschnitte zu
akzeptieren, damit Reformen vorankommen".--