Januar 2004
Newsletter 08. Januar 2004 ULA: 05. Januar 2004 Krankenversicherungsbeiträge auf Betriebsrenten Aktualisiertes Informationsblatt zum Thema "Höhere GKV-Beiträge auf Betriebsrenten vonKVdR-Versicherten". Mit Ausführungen zur Zahlung von GKV-Beiträgen auf einmalige Kapitalabfindungenaus Direktversicherungen und Pensionskassen. http://www.ula.de/download/20031223-merkblaetter-gkvbetriebsrentner.pdf => Was ich bisher nicht verstehe, ist die Frage: Wieso werden Lebensversicherungen anders gestellt alsvom Arbeitnehmer finanzierte (Betriebs)-Renten. _______________T-online: Mittwoch, 7. Januar 2004 - TagesThema Unternehmen entdecken Sparpotenzial bei Betriebsrenten Die Streichung der vom Arbeitgeber finanzierten Betriebsrenten für einen Großteil der Mitarbeiter derCommerzbank und des angeschlagenen Gerling-Konzerns hat eine Diskussion über die Sicherheit des beliebtenAltersvorsorge-Bausteins entfacht. Die Commerzbank hatte gestern darüber informert, dass die meisten der 26.000 CoBank-Mitarbeiter 2004letztmals Ansprüche auf Betriebsrente sammeln können. Die entsprechende Betriebsvereinbarung warzum Jahresende 2004 gekündigt worden. Heute folgte der Gerling-Konzern mit der Mitteilung, er habezum 1. Januar 2004 die vom Arbeitgeber finanzierten Betriebsrenten für 5000 Beschäftigte um bis zu50 Prozent gekürzt. Und Schering werde zumindest bei Neueinstellungen eine eingeschränkte Regelungfinden. Die Einschnitte bei den Betriebsrenten wegen Sparmaßnahmen werden nach Experten-Meinungkeine Einzelfälle bleiben. Wolfgang Gehrke, Professor für Bank- und Börsenwesen an der UniversitätErlangen/Nürnberg, sagte dem WDR: "Viele Unternehmen werden die Chance nutzen, hier Kosten zusparen." Hintergrund sei der schwache Arbeitsmarkt. "In dieser Situation ist die Verhandlungspositionder Arbeitgeber einfach wesentlich besser als die der Arbeitnehmer", sagte Gehrke. Per Gehaltumwandlung beteiligen sich immer mehr Arbeitnehmer an der betrieblichen Altersvorsorge.Die Aufwendungen dafür sind bis maximal 2472 Euro im Jahr steuer- und sozialabgabenfrei. Seit Anfang2002 besteht ein Rechtsanspruch auf Gehaltsumwandlung. Im März 2003 hatten nach offiziellen Angaben15,3 Millionen Menschen oder 57 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten eine solchebetriebliche Altersversorgung abgeschlossen. Zwei Jahre zuvor waren es erst 29 Prozent.- Mehr zum Thema Betriebsrente bei onWirtschaft. http://www2.onwirtschaft.t-online.de/dyn/c/14/40/79/1440796.html _______________ Dazu passend: Versicherer Gerling-Konzern kürzt Betriebsrenten Nach der Commerzbank hat auch der Gerling-Konzern die Betriebsrenten gekürzt. Gerling-Chef Janslibegründete die Einschnitte damit, daß sich die Konzerngesellschaft die Belastungen nicht mehrleisten könne. weiter.. Schon merkwürdig, dass jene Unternehmen, die anderen Leistungen zur Umsetzung der betrieblichenAltersvorsorge andienen, als erste kündigen. _______________ Pressemitteilungen des Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung Pressemitteilung vom 07.01.2004 Betriebliche Altersvorsorge erlebt Renaissance - über 15 Millionen Beschäftigte haben Anspruch auf Betriebsrente http://www.bmgs.bund.de/deu/gra/aktuelles/pm/bmgs04/d_104_4702.cfm Pfeifen im Wald ? _______________ Betriebsrenten sind auch im aktuellen Capital ein Thema http://www.capital.de/son/art/255107.html (Artikel als Scan auf Anfrage) Dax-Konzerne Pensionsverpflichtungen: Wechsel auf die Zukunft Die Experten haben untersucht, was die Finanzierung der Ruheständler für Personalkosten, Bilanzen undLiquidität bedeutet. Bezogen auf die Gesamtsumme von Löhnen und Gehältern sorgt die Altersvorsorge bei denDax-Konzernen im Schnitt für zusätzliche Kosten von 7,6 Prozent. _______________ NRW: Moderne Arbeit = gesunde Arbeit Das Positionspapier "NRW im Herzen Europas - Europäische Industriepolitik aktiv mitgestalten" des LandesNRW verwendet den neuen Qualitätsbegriff "Moderne Arbeit". Darunter wird unter anderemBeschäftigungsfähigkeit, lebenslanges Lernen, Übernahme von mehr Verantwortung, Beteiligung undgesunde Arbeitsbedingungen verstanden. Das komplette Thesenpapier ist als Download nachzulesen. http://www.praevention-online.de/index.htm?Top_News03_021203 _______________ Länger gesünder arbeiten - Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen Auf den Internetseiten der "Initiative Neue Qualität der Arbeit" findet man einen Beitrag von Dr. GottfriedRichenhagen vom Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes NRW zum Thema "Länger gesünderarbeiten - Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen im demografischen Wandel" (PDF, 20 Seiten). http://www.aplusa-online.de/news1?oid=3064 _______________ INQA-Broschüre online: Sicher, gesund, wettbewerbsfähig! Unter dem Titel "Sicher, gesund, wettbewerbsfähig!" bietet die "Initiative Neue Qualität der Arbeit" jetzt eine 16-seitige Broschüre als PDF-Download an, die überInhalte und Ziele von INQA informiert. Vorgestellt werden u. a. die einzelnen Initiativkreise, z. B. "Neue Qualität der Büroarbeit", die Zukunftswerkstatt über "Nachhaltiges Arbeiten mit chemischen Produkten"sowie Best-Practice-Beispiele, z. B. zu den Themen "Gesundheit organisieren" oder "Arbeitsschutzmanagement. http://www.aplusa-online.de/news1?oid=3074 _______________ Keine Praxisgebühr nach Arbeitsunfall Unfallverletzte, deren Heilbehandlung und Rehabilitation nach Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten über die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt ist, müssen auch nach der Gesundheitsreform keine Praxisgebühr ("zehn Euro") zahlen und keine Zuzahlungen für Arzneimittel und Heilmittel leisten. Genauere Informationen beim HVBG. http://www.praevention-online.de/index.htm?Top_News04_021203 |
Newsletter 17. Januar 2004 ULA kurz und bündig 01 MITBESTIMMUNG / ULA-Umfrage: Sachkompetenz der Leitenden im Aufsichtsrat unverzichtbar -ULA-INTERN / Kreis Deutschsprachiger Führungskräfte neues ULA-Mitglied; Fusion von "die FührungskräfteVAF · VDF" vollzogen -BETRIEBSRENTEN / "die Führungskräfte VAF · VDF" zur Kündigung der Betriebsrentendurch die Commerzbank -REFORMEN / Neue Informationsblätter zur GKV-Beitragspflicht auf Betriebsrenten und zur Agenda 2010 als pdf: http://www.ula.de/download/20040114-kurzundbuendig.pdf _______________ Betriebsrenten In FAZ.Net ist ein Dossier mit Verweisen auf die zuletzt in der FAZ erschienen Veröffentlichungen erreichbar: http://www.faz.net/betriebsrente (leider häufig lange Ladezeit.., aber noch kostenlos)Interessant auch http://www.ftd.de/betriebsrente ( bitte die rechte Spalte mit weiteren Hinweisen beachten..) _______________ FAZ Serie Karrieresprung Gerechte Vergütung zahlt sich aus Von Stefan Röth 16. Januar 2004 ?Ungerechtfertigte? Vergütungen von Top-Managern, anstehende Sozialreformen undDiskussionen über Umverteilungen prägen die aktuellen Schlagzeilen. Während die Gewerkschaften anhergebrachten Gerechtigkeitsidealen festhalten, verschärft sich in den Betrieben die Diskussion überVergütungsgerechtigkeit. weiter _______________ REACH <EU-Chemikalienrecht> In der aktuellen Ausgabe der "Blauen Blätter" <GDCH-Mitglieder-Info, Nachrichten aus der Chemie> ist ein umfassender Artikel zum Themas REACH veröffentlicht. als PDF: http://www.gdch.de/taetigkeiten/nch/down/reach.pdf |
Newsletter 27. Januar 2004 Pro Kopf Einkommen Die Frankfurter Rundschau veröffentlichte kürzlich einen Vergleich der Pro-Kopf-Einkommen: http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/thema_des_tages/?cnt=374881 |
Newsletter 31. Januar 2004 Aventis ./. Sanofi wird uns sicher noch eine Zeitlang beschäftigen: Einen guten Überblick / Rückblick findet man unter http://www.faz.net/aventis (=> leider manchmal mit "Ladehemmung") und http://www.ftd.de/aventis (=> rechte Spalte beachten..) _______________________ Neues vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung Informationen der KBV zur Gesundheitsreform Die 23 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)vertreten als genossenschaftlicher Zusammenschluss die Interessen der Kassenärzte gegenüberden Krankenkassen. Dem sozialversicherten Patienten garantieren KVen bzw. KBV eine qualifizierteambulante medizinische Versorgung. Zur Gesundheitsreform hat die KBV ein spezielles Internetangebot erstellt, das speziell auf diePraxisgebühr eingeht und Fallbeispiele detailliert erklärt. http://www.kbv.de/5225.htm#infos ______________________ Donnerstag, 29. Januar 2004 - TagesThema Wissensdefizit bei der Versorgungslücke enthüllt In Zeiten knapper werdender Kassen, ist Vorsorgen für die Zukunft so wichtig wie nie zuvor.Trotzdem scheinen sich die Deutschen nur unzureichend mit dem Thema zu beschäftigen.Begriffe der aktuellen Renten-Diskussion sind kaum bekannt. Das ergab eine Studie der Postbank. Sehr ernüchternd ist der Wissensstand der Deutschen in der aktuellen Renten-Diskussion.Nur sechs Prozent der Deutschen wissen, wie hoch die gesetzliche Rente ausfällt. 86 Prozentkennen den aktuellen Beitragssatz zur Rentenversicherung nicht oder benennen ihn falsch.Die Begriffe "Versorgungslücke" und "Riester-Rente" kennen nicht einmal die Hälfte allerBefragten (48 bzw. 46 Prozent). Junge Berufstätige unter 30 sowie Frauen sind am schlechtesten informiert. Von denBerufsgruppen wissen Beamte am besten Bescheid, Arbeiter am schlechtesten. Zwischenden alten und neuen Bundesländern gibt es hingegen kaum Unterschiede beim Wissensstand.Von den heutigen Rentnern und Pensionären halten immerhin 71 Prozent das, was sie bislangfür ihre Altersvorsorge getan haben, für "ausreichend". Bei den Nicht-Rentnern und -Pensionärensind es dagegen nur 38 Prozent. 63 Prozent der Deutschen benennen die staatliche Rente als ideale Form der Altersvorsorge.Auf Platz zwei liegt mit 59 Prozent das eigene Haus oder die eigene Wohnung. Mit 40 Prozent aufRang drei folgen private Lebens- und Rentenversicherungen. Die betriebliche Altersvorsorgebzw. Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst liegt mit 39 Prozent auf Rang fünf, gefolgt vonEinnahmen aus Haus- und Grundbesitz mit 32 Prozent. Überraschend: Mit 19 Prozent setzenmehr Deutsche ihre Hoffnungen auf Erbschaften als Versorgungsmodell als etwa auf Einnahmenaus festverzinslichen Wertpapieren (17 Prozent) oder gar aus der Riester-Rente (zehn Prozent). Rente spezial bei t-online: http://www2.onnachrichten.t-online.de/c/07/46/49/746496.html nicht immer mit großer Tiefe .. aber zum Einlesen oder als Background wenn Leute wenig Zeit haben ... ______________________ Buchhinweis Endo(f)Management Ende des Managements (Hinweis von Herrn Witschel)Artur P. Schmidt 26.01.2004 Schluss mit dem Mittelmaß und der Selbstbereicherung! Es geht in diesen Ausführungen nicht darum, dass es kein Management mehr geben wird,sondern dass eine Vielzahl bisheriger Managementfunktionen auf Maschinen verlagert werdenkann. Weiter wird herausgestellt, dass die Funktion des Leadership für die erfolgreiche Führung vonUnternehmen immer wichtiger wird. In der Fachliteratur wird Management oftmals mit Leadershipgleichgesetzt. Wer sich jedoch die Vielzahl schlechter Resultate von Managern anschaut, weiß, dassdiese Gleichsetzung unzulässig ist. Vielmehr müsste die Gleichung lauten: Erfolgreiches Unternehmertumerfordert zwei wesentliche Funktionen Leadership und Management. Weiter http://www.heise.de/tp/deutsch/special/eco/16554/1.html |
